Projekt-Aktuell

Grundstück

Aktualisierter Beitrag

Gemäss Vertrag hätten wir den Rest- betrag von CHF 120’000 für den Land- kauf am 20. Dezember zahlen müssen. Nur hatten wir den Betrag noch nicht zusammen. So erlebten wir es als Gebetserhörung, dass der Termin aus administrativen Gründen auf den 17. Januar verschoben wurde. Bis dann brachten wir das Geld zusammen. Das Grundstück liegt ganz in unserer Nähe und wir sind sehr gespannt, was an diesem leeren, sandigen Ort entstehen darf.

Die Konten sind jetzt zwar fast leer, doch bisher war das nie ein wirkliches Problem. Wir sind uns sehr bewusst, dass wir das euch zu verdanken haben. Zudem kennt Gott unsere Situation und wir geben auch die Terminplanung in Seine Hand. Wir beginnen dann mit dem Bauen, wenn die Zeit reif ist. Was allerdings sofort geschehen muss: Wir bauen eine Mauer um das Grundstück.

Eine freudige Überraschung ist die Bereitschaft eines Schweizer Architekten, uns in der Entwicklung der Pläne zu unterstützen

Miriam und Carlos

Ansonsten könnte eine illegale Invasion stattfinden: Arme Menschen stellen dann über Nacht einfache Hütten auf und wollen bleiben. Die beiden üblichen Lösungen in solchen Situationen gefallen uns nicht. Entweder tun wir nichts und wir verlieren das Grundstück, oder wir lassen mit Hilfe von Kriminellen die Menschen davonjagen und ihre Hütten anzünden.

Eine freudige Überraschung ist die Bereitschaft eines Schweizer Architekten, uns in der Entwicklung der Pläne zu unterstützen.

Er wusste via Rundbrief über unser Vorhaben und machte uns das entsprechende Angebot. Da wir unsere Ideen unbedingt mit einer kompetenten Fachperson besprechen wollen, ist dies ein riesiges Geschenk. Wenn alles klappt, besucht er uns diesen Sommer und wird verschiedene analoge Projekte anschauen und die lokale Bauweise studieren. Seine Aufzeichnungen sollen dann von einem peruanischen Architekten den hiesigen Anforderungen angepasst werden. Dann hat unsere Baueingabe eine reelle Chance zur Annahme.

Schon auf März planen wir erste Aktivitäten auf dem neuen Grundstück. So wollen wir dort wöchentlich dasselbe Lernförderungs-Programm durchführen, das wir schon 2019 in Zusammenarbeit mit den politischen Behörden in verschiedenen Slums anbieten konnten. Unter einem Festzelt werden wir mit Kindern Bücher anschauen bzw. lesen Geschichten erzählen, altersgemässes Textverständnis-Training fördern usw. Wichtig sind dabei wiederum die Kontakte zu den Eltern. Auf diese Weise lernen wir auch die Menschen in der unmittelbaren Nähe kennen und – last but not least – die Leute lernen diesen Fleck Erde schätzen, schon bevor mit dem Bauen begonnen wird.

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