Carlos

Als Präsident vom Verein Estación Esperanza Lima treffe ich mich momentan regelmässig mit unserer Buchhalterin. Ich lerne, was die Verantwortung beinhaltet, eine eingeschriebene Organisation zu sein. Die Bürokratie in Peru ist gross und mit Kosten verbunden. Doch da Estación Esperanza am Wachsen ist, war es nun höchste Zeit die Formalisierung anzugehen. Weitere Schritte werden sein, dass wir einzelne Personen, welche mit uns arbeiten, mit Arbeitsverträgen anstellen und für sie die staatlichen Taxen und Versicherungen zahlen werden.

An dieser Stelle möchte ich euch auch erzählen, dass die Zusammenarbeit im Team Estación Esperanza sowie mit dem Pfarrerehepaar und der Familie der Schule Mahanaim während unserer Abwesenheit sehr gut funktioniert hat. Am Überraschungs-Abschiedsfest im April 2017 (vor der Abreise in die Schweiz), sagten die Helfenden folgendes: „Jetzt gehen unsere Leiter, doch das ist unsere Chance in der Eigenverantwortung zu wachsen und ihr werdet Estación Esperanza bei eurer Rückkehr stärker vorfinden als jetzt.“ Und wirklich, abgesehen von Kleinigkeiten, funktionierte die Arbeit vor Ort sehr gut.

Das war vor einem Jahr noch ganz anders. Dort waren Nathalia (diese junge Kolumbianerin lebt und arbeitet mittlerweile schon 2,5 Jahre mit uns) und wir zwei sozusagen noch alleine. Doch dieses Jahr war die Erfahrung für Nathalia, während unserer Abwesenheit, positiv. Sie hatte immer noch viel Verantwortung, doch der Unterschied war, dass das Team, sowie einige Freiwilligen mithalfen, die Aktivitäten weiterzuführen. Wir sind sehr dankbar für diese positive Entwicklung, doch wir brauchen unbedingt noch mehr Mitarbeitende. Die Angebote von Estación Esperanza werden so intensiv genutzt wie noch nie. Das Kinderprogramm am Freitag beispielsweise besuchten im letztes Jahr noch 25 Kinder und nun sind es jeweils mehr als 60. 

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